Algen: In jedem Gewässer, das ein Minimum an Stickstoff und Phosphat enthält werden sich Algen bilden. In einem gesunden natürlichen System Gartenteich ist dies normal. Problematisch sind starke Algenblüten.
Natürliche Maßnahmen gegen übermäßiges Algenwachstum sind: Beschattung (z.B. mit Schwimm-Inseln); kein Einbringen von zusätzlichen Nährstoffen (z.B. Pflanzenerde durch große Topfballen); „Aufarbeiten“ der Nährstoffe durch eine Pflanzzone; Schaffung von Lebensraum für Algenfresser (Kleinkrebse u.ä.).
Pflanztopf: Der traditionelle Topf hat eine Abmessung von 8 x 8 x 8 cm oder 9 x 9 x 9 cm. Bei Gartenteichen wird hiermit zu viel Pflanzerde mit einem hohen Nährstoffdepot eingebracht. Dies ist für die Entwicklung der Wasserpflanzen nicht notwendig. So reicht ein Topf mit der Größe 4 x 8 cm aus, um eine vitale Pflanze zuziehen – und es werden nur wenige Nährstoffe eingebracht.
Düngung: Ist bei einem Gartenteich nicht notwendig. Selbst wenn darauf geachtet wird, dass über das Wasser und die verwendeten Substrate nur geringe Mengen an Nährstoffe eingebracht werden, ist das Nährstoffangebot immer ausreichend. Gegebenenfalls bleiben die Pflanzen in ihrer Wuchshöhe zu Beginn etwas zurück. Aber dies ist zu tolerieren.
Lieferzustand: Im Sommer werden die Pflanzen zur Lieferung zurückgeschnitten. Dadurch beugt man einem unkontrollierten Knicken der Pflanzen durch die Lieferung vor. Gleichzeitig reduziert man den Feuchtigkeitsbedarf der Pflanzen. So ist ein besserer Anwuchserfolg gegeben. Für die Entwicklung der Pflanzen ist dies kein Nachteil.
Außerhalb der Vegetationsperiode sterben die oberirdischen Pflanzenteile ab. Geliefert wird dann der Topf mit den unteririschen Speicher- und Austriebsorganen.
Pflanzzeitpunt: Der günstigste Zeitpunkt ist zu Beginn der Vegetationsperiode. Nach dem Pflanzen wachsen die Pflanzen noch an und werden noch in derselben Vegetationsperiode Ausläufer entwickeln und sich vermehren. Dies kann – je nach Art – noch bis zu Pflanzungen im Juli erfolgen.
Danach wachsen die Pflanzen, die noch bis Mitte September eingebracht werden, ebenfalls noch an; sie werden aber erst im nächsten Jahr Ausläufer bilden können.
Ab Mitte September werden die Pflanzen nicht mehr anwachsen. Sie können aber noch den ganzen Winter an die vorgesehenen Stellen gesetzt werden und treiben dort dann im nächsten Frühjahr aus. Sie dürfen natürlich nicht herausgespült oder herausgezogen werden können.
Rückschnitt: Bei Lieferungen im Sommer erfolgt in der regel ein Rückschnitt. » Lieferzustand.
Schädlingsbekämpfung: Da wir ausschließlich heimische Pflanzen verwenden sind sie auf die „natürlichen Gefährdungen“ durch Käfer, Läuse, Pilze etc. eingestellt. Selbst wenn die oberirdischen Pflanzenteile absterben, treiben sie nochmals neu aus. Eine Schädlingsbekämpfung ist nicht notwendig.
Wasserqualität: Die wirksamsten natürlichen Maßnahmen sind: (a) Den Eintrag an Nährstoffen so gering wie möglich halten und (b) die Selbstreinigungskräfte des Teiches stärken. Dies wird am besten durch eine Röhrichtzone erreicht. Dort entsteht ein neuer Lebensraum - insbesondere für Mikroorganismen, die dann für die Selbstreinigung wesentlich sind.